Willkommen in der Kardiologie

Zum Fachgebiet der Kardiologie unter Leitung des Chefarztes Dr. Dragan Radosavac zählt das komplette Spektrum aller invasiven wie nicht-invasiven kardiologischen Erkrankungen. Dazu zählen Erkrankungen von Bluthochdruck über Schlaganfälle oder Herzrhythmusstörungen bis hin zu Herzinsuffizienz oder Herzinfarkt. In der Kardiologie in Kempen nehmen wir uns dieser Befunde leitliniengerecht und in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort an. Dabei bieten wir von der soliden Grundversorgung bis hin zu hoch-komplexen Behandlungen, häufig in Kooperation mit der Intensivmedizin, alles aus einer Hand an. Patientennähe und Fürsorglichkeit stehen für uns dabei stets an erster Stelle. Für eine optimale Patientenversorgung steht uns ein neues, hochmodernes Herzkatheterlabor zur Verfügung.

Erkrankungen des Herz- Kreislaufsystems haben einen erheblichen Anteil an den internistischen Krankheitsbildern. So sind Bluthochdruck, Schlaganfall oder Herzrhythmusstörungen für viele unserer Patienten alte Bekannte. Auch die Herzinsuffizienz („Herzschwäche“) mit – laut Deutscher Gesellschaft für Kardiologie (DGK) – mehr als 28 Millionen Betroffenen in Europa ist eine der häufigsten Erkrankungen, die noch dazu eine hohe Risikorate birgt; genauso der Herzinfarkt, den über 250.000 Menschen in Deutschland jedes Jahr erleiden.

Durch bereits existierende partnerschaftliche Kooperationen mit anderen kardiologischen Abteilungen ist es uns heute möglich, für den kardiologischen Patienten ein ganzheitliches Therapiekonzept zu erstellen und das gesamte Spektrum der Kardiologie zu offerieren.

Koronare Herzerkrankung

Koronare Herzkrankheiten zählen weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Sie treten auf, sobald die Herzkranzgefäße oder Koronararterien nicht mehr in der Lage sind, dem Herzen genug sauerstoffreiches Blut zur Verfügung zu stellen. Hauptursache ist eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung), bei der durch die Verdickung der Gefäßwände und dadurch entstehende Engstellen die Durchblutung des Herzmuskels eingeschränkt wird. Die Folge ist oft eine Angina pectoris (Schmerzen im Brustraum), es kann aber auch zu einer Herzschwäche oder sogar einem Herzinfarkt kommen.

Für die Behandlung der koronaren Herzerkrankung stehen Ihnen in der Kardiologie zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Eine optimale Versorgung ist hier auch durch unser hauseigenes Herzkatheterlabor gewährleistet. Hier wird ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch (Herzkatheter) über ein Gefäß bis zum Herzen vorgeschoben und ein Kontrastmittel eingespritzt, um die Herzstrukturen und Gefäße auf dem Röntgenbild besser sichtbar zu machen.

Herzklappenerkrankungen

Oftmals sind Herzklappenfehler angeboren, sie können aber auch später durch Entzündungen, akutes rheumatisches Fieber, eine Herzkrankheit oder den Verschleiß der Herzklappen auftreten. Typische Beschwerden sind eine geringere Leistungsfähigkeit, Atemnot, Schmerzen in der Brust, kurze Bewusstlosigkeit oder Ödeme. Wenn ein Herzklappenfehler entdeckt wurde, sollte unbedingt regelmäßig ein Kardiologe aufgesucht werden. Dieser entscheidet dann von Fall zu Fall, welche Therapie für den Patienten die individuell beste darstellt.

Auch dank modernster Ultraschalltechnologie können wir bei Herzklappenerkrankungen eine zielgerichtete Diagnose und Therapieplanung sicherstellen.

Herzrhythmusstörungen
Bei Herzrhythmusstörungen wird die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen gestört und schlägt in der Folge zu langsam, zu schnell oder unregelmäßig. Da Herzrhythmusstörungen unterschiedlichste Ursachen zugrunde liegen können, gilt es hier erst einmal, die Wurzel des Übels zu erkennen und gleichzeitig zu definieren, ob es sich um eine gefährliche oder ungefährliche Störung handelt.

Bei Herzrhythmusstörungen bieten wir eine klassische medikamentöse Therapie an. In Kooperation mit spezialisierten Zentren bieten wir darüber hinaus interventionelle Therapien an.
 
 
 
Herzinsuffizienz

Bei der Behandlung der Herzinsuffizienz erstellen wir individuell auf den Patienten abgestimmte umfassende Therapiekonzepte. Neben einer optimalen medikamentösen Therapie gehört die Implantation von Unterstützungssystemen (z.B. Herzschrittmacher) dazu.

Ein Herzschrittmacher wird bei Patienten eingesetzt, die unter zu langsamen Herzschlägen leiden. Er verhindert damit herzbedingte Bewusstlosigkeit, Schwindelattacken und Schwächegefühle. Bei einem Herzschrittmacher wird der Herzmuskel mittels elektrischer Impulse zur Arbeit angeregt. Prinzipiell unterscheidet sich das Leben mit einem Herzschrittmacher, nach abgeschlossener Wundheilung, kaum von dem, das der Patient vor Beginn seiner Herzbeschwerden geführt hat. Die Rückkehr in den Beruf sowie Alltagsverrichtungen sind meist ohne Probleme möglich.

Team

Dr. med. Dragan Radosavac

Chefarzt Innere Medizin,
Kardiologie und Intensivmedizin

Jan Kraan

Oberarzt

Sprechstunden

Terminvereinbarungen über das Sekretariat: täglich von 7.30 bis 16 Uhr

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