Neuromodulation bei chronischen Schmerzen
Chronische Schmerzen (neuropathische Schmerzen) zählen zu den schwierigsten Schmerzformen, da sie durch eine Schädigung oder Fehlfunktion des Nervensystems entstehen und häufig nicht mehr der ursprünglichen Ursache dienen. Viele Betroffene leiden über Jahre an brennenden, stechenden oder elektrisierenden Schmerzen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Was ist Neuromodulation bei chronischen Schmerzen?
Neben klassischen medikamentösen Therapien stehen heute moderne Verfahren der elektrischen und pharmakologischen Neuromodulation zur Verfügung. Dazu gehören die spinale Rückenmarkstimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS), Spinalganglienstimulation (DRG-Stimulation), pFNS (periphere Nervenfeldstimulation), PNS (periphere Nervenstimulation) sowie intrathekale Medikamentenapplikation für die pharmakologische Neuromodulation.
Chefarzt
Informationen
Was sind chronische Nervenschmerzen?
Neuropathische Schmerzen entstehen durch eine Schädigung von Nervenstrukturen im peripheren oder zentralen Nervensystem. Typische Beschwerden umfassen:
- brennende oder stechende Schmerzen
- elektrisierende oder einschießende Schmerzattacken
- Taubheit, Überempfindlichkeit oder Missempfindungen
- Schmerzen ohne klaren äußeren Reiz
Diese Beschwerden sind häufig dauerhaft und sprechen nur selten gut auf klassische Schmerzmittel an.






















