Neuromodulation ist eine innovative Therapieform, mit der Nerven gezielt und schonend beeinflusst werden, um Fehlfunktionen des Nervensystems zu korrigieren. Im Hospital kommt sie vor allem bei chronischen Nervenschmerzen sowie bei Harn- und Stuhlinkontinenz zum Einsatz. Durch elektrische Stimulation oder die präzise Abgabe von Medikamenten lassen sich Beschwerden nachhaltig lindern, Funktionen verbessern und Medikamentennebenwirkungen deutlich reduzieren. Die Methode ist sicher, gut verträglich und reversibel – und eröffnet Patientinnen und Patienten neue Perspektiven für mehr Kontrolle und Lebensqualität.
Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, die die Aktivität von Nerven gezielt beeinflussen. Hierbei werden elektrische Impulse oder Medikamente genutzt, um gestörte Nervensignale zu regulieren. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren oder die Funktion von Organen wie Blase und Darm zu verbessern. Die Behandlung erfolgt minimalinvasiv, ist individuell anpassbar und kann bei Bedarf jederzeit angepasst oder rückgängig gemacht werden.
Chronische Nervenschmerzen gehören zu den komplexesten Schmerzformen. Sie entstehen durch Schädigungen oder Fehlfunktionen des Nervensystems und äußern sich häufig als brennende, stechende oder elektrisierende Schmerzen. Das Zentrum für Neuromodulation in Kempen bietet moderne Verfahren der elektrischen und pharmakologischen Neuromodulation, die eine deutliche Schmerzlinderung ermöglichen, Medikamentennebenwirkungen reduzieren und die Lebensqualität langfristig verbessern können.
Neben der Schmerzbehandlung wird die Neuromodulation im Kempener Zentrum auch zur Therapie von Harn- und Stuhlinkontinenz eingesetzt. Durch die gezielte elektrische Stimulation der Nerven, die Blase, Darm und Beckenboden steuern, wird das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur nachhaltig verbessert. Die Therapie ist sicher, gut verträglich und reversibel – und bietet Betroffenen neue Möglichkeiten für mehr Kontrolle, Sicherheit und ein selbstbestimmtes Leben.