PD Dr. med. Daniel Strunk - Chefarzt Neurozentrum

Neurozentrum

Zentrales Patientenmanagement:
02152 142-1420
F 02152 142-9790
zpm-kem@artemed.de

Schluckambulanz im Hospital

Schluckstörungen (Dysphagie) können das tägliche Leben und das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. In unserer spezialisierten Schluckambulanz bieten wir Patientinnen und Patienten eine präzise, schonende Diagnostik und individuell abgestimmte Beratung bei Schluckbeschwerden. Unser interdisziplinäres Team begleitet Sie Schritt für Schritt bei der Abklärung der Ursache Ihrer Schluckbeschwerden. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse besprechen wir gemeinsam die weiteren Behandlungsmöglichkeiten und entwickeln einen individuellen Plan für Ihr weiteres Vorgehen, damit Sie bestmöglich und langfristig versorgt werden.

Chefarzt

Dr Daniel Strunk - Chefarzt Neurozentrum

PD Dr. med. Daniel Strunk
Chefarzt Neurologie

Kontakt

Zentrales Patientenmanagement:
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zpm-kem@artemed.de

Telefonisch erreichbar von Mo. – Fr. von 8.00 - 16.00 Uhr
 

So melden Sie sich an:

1. Einweisung erhalten
Lassen Sie sich von Ihrer Haus- oder Fachärztin/ Ihrem Arzt eine Krankenhauseinweisung ausstellen.

2. Termin vereinbaren
Vereinbaren Sie Ihren Termin telefonisch oder per E-Mail über das ZPM.

3. Zum Termin kommen
Bringen Sie Einweisung und Versichertenkarte zum Termin mit. Sowie Vorbefunde und Patientenfragebogen, den Sie vom ZPM per E-Mail erhalten.

FAQ

  • Was, wenn Schlucken zum Problem wird?

    Was ist eine Dysphagie?


    Schlucken ist ein hochkomplexer Vorgang: Zahlreiche Muskeln und mehrere Hirnnerven müssen exakt zusammenspielen, damit Nahrung, Flüssigkeit und Speichel sicher den Weg vom Mund in die Speiseröhre finden. Ist dieser fein abgestimmte Ablauf gestört, sprechen Fachleute von einer Dysphagie – einer Schluckstörung.


    Eine Dysphagie bleibt oft lange unbemerkt, kann aber ernste Folgen haben:


    + Verschlucken (Aspiration): Nahrung oder
    Flüssigkeit gelangt in die Atemwege
    + wiederkehrende Lungenentzündungen
    (Aspirationspneumonie)
    + ungewollter Gewichtsverlust und Mangelernährung
    + Flüssigkeitsmangel (Dehydration)
    + Unsicherheit, Angst und Rückzug beim gemeinsamen Essen

    In unserer Schluckambulanz finden wir die Ursache – und mit Ihnen den passenden Weg zu mehr Sicherheit beim Schlucken.

  • Welche Beschwerden behandeln wir?

    Unser Behandlungsspektrum

    Schluckstörungen entstehen besonders häufi g durch Erkrankungen des Nervensystems. Als Teil unseres Neurozentrums mit zertifizierter Stroke Unit behandeln wir vorwiegend Menschen mit neurologisch bedingter Dysphagie – zum Beispiel bei:


    + Schlaganfall – in der akuten Phase und in der Rehabilitation
    + Morbus Parkinson und anderen
    + Bewegungsstörungen
    + Multipler Sklerose (MS)
    + Amyotropher Lateralsklerose (ALS) und weiteren
    neuromuskulären Erkrankungen
    + demenziellen Erkrankungen
    + Schädel-Hirn-Verletzungen und Hirntumoren
    + Zustand nach längerer Beatmung oder Intensivbehandlung

    Auch bei unklaren Beschwerden klären wir sorgfältig ab, ob und wie das Schlucken beeinträchtigt ist.

  • Was ist eine FEES?

    Unsere Schlüsseluntersuchung

    FEES steht für Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens (englisch Flexible Endoscopic Evaluation of Swallowing). Sie ist heute eine der wichtigsten und aussagekräftigsten Untersuchungen, um den Schluckvorgang unmittelbar zu beurteilen. 

    Über eine dünne, flexible Kamera (Endoskop) betrachten wir Rachen und Kehlkopf in Echtzeit – und sehen damit genau, was beim Schlucken tatsächlich geschieht.


    Die Vorteile:
    + schonend und ganz ohne Röntgenstrahlung
    + direkt am Krankenbett oder ambulant durchführbar
    + Aufzeichnung als Video für eine genaue Beurteilung
    + sofortiges Ergebnis und gezielte Empfehlungen
    + gut wiederholbar zur Verlaufskontrolle

    Die Untersuchung ist gut verträglich und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

  • Wie läuft eine FEES ab?

    Schritt für Schritt

    1. Vorbereitung
    Wir erklären Ihnen den Ablauf in Ruhe und beantworten alle Ihre Fragen.

    2. Einführen der Kamera
    Das dünne Endoskop wird vorsichtig über die Nase in den Rachen geführt. Das ist meist nur kurz unangenehm und nicht schmerzhaft.

    3. Schluck- und Funktionstest
    Sie erhalten kleine Mengen Nahrung und Flüssigkeit in verschiedenen Konsistenzen, oft leicht eingefärbt, damit wir jeden Schluck genau erkennen.

    4. Beurteilung
    Wir sehen unmittelbar, ob etwas in die Atemwege gelangt oder im Rachen zurückbleibt, und prüfen, welche Schlucktechniken Ihnen helfen.

    5. Ergebnis & Empfehlung
    Gemeinsam besprechen wir die passende Kostform, hilfreiche Techniken und die weitere Therapie.

Weitere Fachbereiche des Neurozentrums

Das Team

  • Dr Daniel Strunk - Chefarzt Neurozentrum

    PD Dr. med. Daniel Strunk
    Chefarzt Neurologie

  • Georgiadou-Chatzisfetkou - leitende Oberärztin Neurologie

    Dimitra Georgiadou-Chatzisfetkou
    Ltd. Oberärztin Neurologie

  • grafischer Platzhalter für eine Frau

    Melina Maria Ippers
    Logopädin

  • grafischer Platzhalter für eine Frau

    Franziska Hinkelmann
    Logopädin

  • Platzhalter Profilbild männlich

    Roland Wendt
    Logopäde

Weiterführende Informationen

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