Bauchspiegelung im Hospital
Was ist eine Bauchspiegelung?
Die Bauchspiegelung wird auch Laparoskopie oder minimal-invasive Operation genannt. Über einen kleinen Zugang wird eine Kamera in den Bauchraum eingeführt. Für die Operation können weitere kleine Zugänge erforderlich sein.
In der operativen Gynäkologie im Hospital Kempen kommt dieses Verfahren bei ausgewählten Eingriffen zum Einsatz, zum Beispiel bei bestimmten Eierstockzysten, bei organerhaltenden Operationen oder bei einer teilweisen beziehungsweise vollständigen Entfernung der Gebärmutter.
Ob eine Bauchspiegelung für Sie geeignet ist, lässt sich erst nach Prüfung Ihres Befundes beurteilen. Nicht jede Eierstockzyste muss operiert werden: Viele Zysten bilden sich von selbst zurück. Eine Operation kann beispielsweise erwogen werden, wenn Beschwerden anhalten, sich der Befund verändert oder eine weitere Klärung nötig ist.
Was bedeutet organerhaltendes Operieren?
Wenn es medizinisch möglich und mit Ihren Behandlungszielen vereinbar ist, prüfen wir eine Operation unter Erhalt der Gebärmutter oder gesunden Organgewebes.
Organerhalt bedeutet nicht für jede Patientin dasselbe. Bei Myomen kann es zum Beispiel darum gehen, einzelne Myome zu entfernen und die Gebärmutter zu belassen. Bei einer Eierstockzyste kann – abhängig vom Befund – der Erhalt von gesundem Eierstockgewebe ein wichtiges Ziel sein.
Ob ein organerhaltendes Vorgehen möglich und sinnvoll ist, hängt von Art, Größe und Lage des Befundes, von Ihrer gesundheitlichen Situation sowie von Ihren Wünschen ab. Wir besprechen offen, welche Chancen und Grenzen das jeweilige Verfahren hat.






















