„Mit Herrn Dr. Strunk gewinnen wir eine erfahrene und fachlich breit aufgestellte Führungspersönlichkeit, die sowohl für Kontinuität in der Versorgung als auch für eine gezielte Weiterentwicklung der Abteilung steht. Im Auswahlprozess lag ein besonderer Fokus darauf, eine Persönlichkeit zu gewinnen, die Teams zusammenführt, Mitarbeitende entwickelt und den personellen Aufbau der Abteilung nachhaltig gestaltet. Neben seiner klinischen und wissenschaftlichen Expertise war daher insbesondere seine Fähigkeit zur integrativen und verlässlichen Zusammenarbeit ein entscheidender Faktor. Wir sind überzeugt, mit dieser Besetzung die Neurologie nachhaltig stabil aufzustellen und freuen uns auf die zukünftige interdisziplinäre Zusammenarbeit“, so Geschäftsführerin Maria Henk.
Umfangreiche klinische und wissenschaftliche Expertise
PD Dr. Strunk verfügt über eine langjährige und vielseitige Erfahrung in der Neurologie. Zuletzt war er seit Juli 2025 als Chefarzt der Klinik für Neurologie am Asklepios Klinikum Schwalmstadt tätig, wo er insbesondere den Ausbau stationärer und ambulanter Versorgungsangebote vorangetrieben hat. Zuvor arbeitete er als Oberarzt am Universitätsklinikum Marburg, wo er unter anderem den Standort Neuromedizin am Asklepios Klinikum Schwalmstadt leitete, eine Stroke Unit aufbaute sowie das Marburger Schlaganfallnetzwerk koordinierte. Weitere wichtige Stationen seiner Laufbahn umfassen das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen sowie das Universitätsklinikum Münster, an dem er seine Facharztausbildung absolvierte.
Seine klinischen Schwerpunkte liegen insbesondere in der Schlaganfallmedizin, einschließlich seltener Schlaganfallursachen, der Neuroimmunologie sowie in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Neben seiner klinischen Tätigkeit ist PD Dr. Strunk wissenschaftlich sehr aktiv. Er habilitierte im Fach Neurologie mit dem Schwerpunkt „Seltene Schlaganfallursachen“ und verfügt über eine Vielzahl an internationalen Publikationen. Ergänzend absolvierte er einen MBA im Bereich Management in der Medizin.
Klare Vision für die Neurologie in Kempen
Mit seiner neuen Aufgabe verbindet PD Dr. Strunk das Ziel, die neurologische Versorgung in Kempen zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Ein besonderer Fokus soll auf der modernen Schlaganfallversorgung, der neurologischen Frührehabilitation sowie der Behandlung neurodegenerativer und entzündlicher Erkrankungen des Nervensystems liegen. Darüber hinaus plant er den Ausbau ambulanter und teilstationärer Strukturen sowie die Stärkung innovativer diagnostischer und therapeutischer Verfahren. Auch Digitalisierung, personalisierte Medizin und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit sollen weiter vorangetrieben werden.
„Ich habe das Hospital zum Heiligen Geist als sehr offenes und engagiertes Haus mit einer ausgesprochen kollegialen Atmosphäre kennengelernt. Diese Grundlage bietet beste Voraussetzungen, um die neurologische Abteilung gemeinsam mit dem Team erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt PD Dr. Strunk.
Patientenorientierung und Teamarbeit im Mittelpunkt
In seiner Führungsphilosophie setzt PD Dr. Strunk auf Transparenz, Wertschätzung und eine enge Zusammenarbeit im Team. Offene Kommunikation, Vertrauen und die Förderung von Mitarbeitenden sieht er als zentrale Elemente für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung. Auch im Umgang mit Patientinnen und Patienten legt er besonderen Wert auf Empathie, verständliche Aufklärung und eine individuelle Begleitung.
Der 41-jährige Neurologe ist im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen nahe Bielefeld aufgewachsen und hat in verschiedenen Regionen Deutschlands gelebt und gearbeitet. Mit seinem Wechsel nach Kempen freut er sich darauf, in der Region anzukommen und sich auch persönlich zu verwurzeln. In seiner Freizeit verbringt er gerne Zeit mit Familie und Freunden, ist sportlich aktiv und findet Ausgleich beim Lesen – auch jenseits medizinischer Fachliteratur.
Mit der Berufung von PD Dr. Strunk stärkt das Hospital zum Heiligen Geist Kempen nachhaltig seine neurologische Kompetenz und setzt ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung in der Region.























