Hospital zum Heiligen Geist
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Geburtshilfe im Kreis Viersen wird gestärkt

Gemeinsames Konzept sichert hochwertige Versorgung und stärkt geburtshilfliche Kompetenz in der Region

Den richtigen Ort für den Start ins Leben zu finden, ist für junge Familien eine der wichtigsten Entscheidungen. Dabei spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle: Wo fühlen wir uns am wohlsten? Wo haben andere positive Erfahrungen gemacht? Welche Einrichtung ist für mich am nächsten? Aber allen Fragen voran: Wo wird die höchste geburtshilfliche Qualität und Sicherheit angeboten? Um den werdenden Müttern langfristig die bestmögliche Fürsorge zu gewährleisten und zugleich den Mitarbeitenden in allen Krankenhäusern der Region sichere, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu bieten, hat man sich im Kreis Viersen nun für eine Neuordnung der Geburtshilfe entschieden – ein Schritt mit großer Tragweite, der den Beteiligten zwar nicht leichtfällt, aber für die Region – da sind sich alle einig – sicherlich der Richtige ist. Denn das gemeinsame Versorgungskonzept des Allgemeinen Krankenhauses Viersen (AKH) und des Hospital zum Heiligen Geist Kempen soll nur eines: die medizinische Qualität und Versorgungssicherheit für werdende Mütter und ihre Kinder im Kreis Viersen nachhaltig stärken.

Die größte Änderung: Künftig werden Geburten zentral am AKH Viersen betreut. Dieses Krankenhaus verfügt als anerkanntes perinatales Schwerpunkthaus über eine Kinderklinik und eine Kinderintensivstation, sodass sowohl die Geburt als auch die anschließende Betreuung des Neugeborenen aus einer Hand erfolgen können. Die bislang in Kempen tätigen Beleghebammen sollen Teil der geburtshilflichen Versorgung bleiben, um zukünftig mit dem AKH Viersen zu kooperieren. 

„Wir sind bestrebt, die langjährige Zusammenarbeit mit den Beleghebammen aus Kempen bei Interesse aufrechtzuerhalten und sie eng in die geburtshilfliche Versorgung am AKH Viersen einzubinden“, betont Kim-Holger Kreft, Geschäftsführer des AKH Viersen.

Dr. med. Jens Pagels, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Allgemeinen Krankenhaus Viersen, betont: „Wir wollen sicherstellen, dass im Kreis Viersen sowohl Mutter als auch Kind unter optimalen medizinischen Bedingungen versorgt werden. Und genau das ist entscheidend: die Geburt eines gesunden Kindes und die bestmögliche Betreuung der Mutter. Wir prüfen zudem, ob wir zusätzlich Sprechstunden für werdende Mütter am Standort Kempen anbieten können.“

„Mit dem neuen Konzept bündeln wir die Kompetenzen in Viersen und schaffen für Familien im Kreis Viersen die bestmöglichen Bedingungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett“, fassen Dr. med. Thomas Axer, Geschäftsführer des AKH Viersen, und Maria Henk, Geschäftsführerin des Hospital zum Heiligen Geist Kempen, zusammen.

Besonderer Fokus liegt darüber hinaus auf den Mitarbeitenden. Die beteiligten Häuser werden den Wandel gemeinsam verantwortungsvoll und transparent gestalten und betroffenen Beschäftigten im Rahmen des Bedarfes attraktive Weiterbeschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven innerhalb der regionalen Versorgungsstrukturen anbieten.

Strategischer Fokus in Kempen: Ausbau spezialisierter Zentren

Während die geburtshilfliche Versorgung in Viersen konzentriert werden soll, sieht indes die Planung für das Hospital zum Heiligen Geist Kempen eine gezielte Stärkung hochspezialisierter, elektiver Bereiche vor. Das etablierte Interdisziplinäre Beckenbodenzentrum bleibt am Standort Kempen erhalten und soll konsequent weiterentwickelt werden. Durch die enge fachübergreifende Zusammenarbeit mit der Urologie, Viszeralchirurgie, Neurologie und der Neuromodulation bietet das Haus hier eine Expertise an, die weit über die regionale Grundversorgung hinausgeht.

Auch die ambulante und elektive gynäkologische Grundversorgung wird in Kempen fortgeführt. Die zugleich gezielte Weiterentwicklung spezialisierter Angebote ermöglicht, Ressourcen gezielt dort zu bündeln, wo sie sowohl für die Patientinnen als auch für die Mitarbeitenden die größte Sicherheit, Qualität und fachliche Tiefe erbringen.

„Im Beckenbodenzentrum setzen wir auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und modernste Therapiekonzepte. Mit dem Ziel, unseren Patientinnen eine hochspezialisierte und zugleich menschlich zugewandte Behandlung zu bieten“, betont Dr. med. Sonja Kukuk, Chefärztin des Beckenbodenzentrums am Hospital zum Heiligen Geist Kempen. 

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