Behandelnde Ärzte

Dr. med. Stefan Hinsenkamp

Chefarzt, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie, Unfallchirurgie und spezielle Unfallchirurgie

Dr. med. Christof Buchta

Ltd. Oberarzt, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. med. Norman Grolms

Oberarzt, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie

Dr. med. Tobias Gensior

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Dr. med. Stefan Hinsenkamp

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Dr. med. Christof Buchta

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Dr. med. Tobias Gensior

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

 

Das Hüftgelenk besteht aus der Hüftpfanne im Beckenknochen und dem Hüftkopf. Die Gelenkanteile sind mit einer knorpeligen Gleitschicht überzogen und werden von der Gelenkkapsel umschlossen. Das Hüftgelenk ist das größte Kugelgelenk des Körpers.

Erkrankungen des Hüftgelenks

Es gibt eine Vielzahl von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Hüftgelenks. Ebenso können Verletzungen und Verletzungsfolgen das Gelenk beeinträchtigen. Bei fortgeschrittenem Verschleiß kann die Implantation eines künstlichen Gelenks nötig werden.
Gelenkersatz (Endoprothetik)

Endoprothese

Die endoprothetische Versorgung des erkrankten Hüftgelenks ist heute eine der erfolgreichsten Operationen überhaupt. In der Regel werden sogenannte Totalendoprothesen implantiert, die nicht nur den zerstörten Hüftkopf, sondern auch sein Gleitlager, die vom Beckenknochen geformte Gelenkpfanne, ersetzen. Im Hospital zum Heiligen Geist setzen wir ausschließlich Endoprothesen höchster Qualität von international anerkannten Herstellern ein. Die Verankerung der Prothese im Knochen erfolgt entweder

  • ohne Zement, d.h. die Prothese wird in den Knochen eingebracht und muss einwachsen, oder wird
  • mit Zement, d.h. die Prothese wird durch den Knochenzement, einem Kunststoff,  sofort fest im Knochen verankert.

Die Auswahl der geeigneten Prothese und Verankerungstechnik entscheiden wir für jeden Patienten individuell. Dabei spielen Alter und Nebenerkrankungen, Knochenqualität und Aktivität (z.B. Sport) des Patienten eine ebenso wichtige Rolle wie vorangegangene Unfallschäden oder gar Operationen an dem Gelenk. Ziel ist eine alters- und gelenkgerechte Versorgung, die dem Patienten eine Beschwerdereduktion und frühestmögliche Mobilität im Alltag und in der Freizeit ermöglicht. Die Entscheidung für ein Modell fällen wir dann endgültig nach ausgiebiger Beratung und Planung anhand der klinischen Untersuchung, der Röntgendiagnostik und nicht zuletzt auch des Operationsbefunds.
Die operative Technik wird von uns der Situation des Patienten individuell angepasst. Hierbei werden auch der eventuelle Ausgleich einer Beinlängendifferenz oder notwendige Pfannenaufbauten bei angeborenen Hüfterkrankungen berücksichtigt.
Durch einen sehr kleinen Schnitt bieten unsere minimalinvasiven Operationstechniken in geeigneten Fällen dem Patienten Vorteile in der frühen Phase der Mobilisation und führen außerdem zu einem ästhetischen Ergebnis.

Wechsel-Endoprothese

Wechsel einer Endoprothese

Trotz sehr guter Ergebnisse mit Hüftgelenkendoprothesen steigt insgesamt die Zahl der Eingriffe, bei denen einzelne Prothesenkomponenten, z.B. die Gelenkpfanne, ersetzt werden müssen oder ein Austausch der gesamten Endoprothese nötig wird. Der Grund für die Wechseloperation ist zumeist die Prothesenlockerung, in seltenen Fällen die Gelenkinfektion oder die Fehlstellung der Prothese.
Der Wechsel einer Endoprothese gestaltet sich nicht selten kompliziert. Uns stehen die häufig erforderlichen speziellen Prothesen und stabilisierenden Implantate zur Verfügung, mit denen es uns gelingt, trotz der Defektsituation ein langlebig gutes Ergebnis zu erreichen. In den Fällen, in denen der knöcherne Defekt schon weit fortgeschritten ist, können wir mittels eines modernen metallischen Knochenersatzes oder der Rekonstruktion mit Spenderknochen die erneute Prothesenimplantation ermöglichen.
Durch diese operationstechnischen Möglichkeiten gelingt es in der Regel nicht nur im Falle einer ersten Wechseloperation, sondern auch bei einer eventuell notwendigen weiteren Operation (mehrfacher Wechsel), ein belastungsfähiges Gelenk zu erhalten.