Dr. Meike Finkenrath

Dermatochirurgie

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Wundliegestellen (Dekubitus) behandeln am Hospital zum Heiligen Geist

Dekubitus sind Wundliegestellen, die sich als Folge von langem Liegen oder Sitzen entwickeln. Typischerweise entstehen sie dort, wo sich ein Knochen direkt unter der Haut befindet. An dieser Stelle entsteht durch den dauerhaften Druck des eigenen Körpegewichtes eine Verletzung der Haut. Die Haut wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und wird dadurch immer dünner bis hin zum Absterben der Hautzellen. 

Dekubitus entstehen häufig an Stellen, wie dem Steißbein, den Fersen, der Hüften, den Schulterblätter, den Knöchel, den Ellenbogen, den Ohren und dem Hinterkopf. Wundliegestellen können sehr schmerzhaft und belastend für den Patieten sein. Außerdem besteht durch die offene, schlecht heilende Wunde immer ein Infektionsrisiko durch Keime, die in die Wunde gelangen können.

Wundliegestellen lassen sich in verschiedene Stadien einteilen:

Stadium 1: Die Haut weist eine Rötung eventuell mit leichter Verhärtung auf  ist aber unversehrt und geschlossen.  

Stadium 2: Hier ist die oberste Hautschicht bereits beschädigt, was sich durch eien Bluteruss, Abschürfungen oder Blasen zeigen kann.

Stadium 3: In diesem Stadium ist die Haut bereits schwer geschädigt und der Patient leidet unter einer tiefen Wunde. Aus der Wunde ist ein Druckgeschwür entstanden. In diesem Stadium kann es bereits zu einem Absterben von Hautpartien um die Wunde herum kommen.

Stadium 4: Im letzten Stadium ist die Wunde so tief, dass auch umliegende Struktruren in Mitleidenschaft gezogen wurden. Dazu können Knochen, Sehnen und auch Muskeln zählen. 

Therapie von Wundliegestellen

Die Behandlung richtet sich nach dem Stadium der Wundliegestelle. Zunächst ist eine Entlastung notwendig, die zum Beispiel mit Kissen oder Lagerungstechnicken erreicht werde kann. Auch die Blutzirkulation muss gefördert werden, damit die Druckstelle wieder ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen verorgt wird. 

Bei leichten Druckstellen hilft die gründliche Hautpflege mit Emulsionen. Ab Stadium 2 ist eine sterile Wundversorgung erforderlich, um chronischen Wunden vorzubeugen. Bei schwereren Geschwüren ist ebenfalls eine Antibiotika Therapie notwendig. Um die Schmerzen zu lindern, können Schmerzmittel eingesetzt werden. Beim vierten und letzten Stadium ist eine chirugische Entfernung von nekrotischen Gewebe erforderlich. 

 

 

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Das Team

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