Hospital zum Heiligen Geist
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Vielfalt im Hospital zum Heiligen Geist

Vielfalt im Hospital Kempen

Hospital zum Heiligen Geist, 24.05.2022

Das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen macht mit dem multikulturellen Team der Pflege auf die Wichtigkeit von Vielfalt im Krankenhaus Personal aufmerksam und heißt Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund Willkommen.

In Krankenhäusern treffen Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen aufeinander. Diese Unterschiede nicht nur anzuerkennen, sondern sie auch zum Nutzen aller in die Arbeit einfließen zu lassen, liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers. Eine gemischte Herkunft im Krankenhauspersonal führt zum Beispiel zu einer kultursensiblen Behandlung hinsichtlich der Patientinnen und Patienten, die ebenfalls vielfältiger Herkunft sind. Auch bedeutet für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland offen zu sein, eine größere Auswahl bei der Personalgewinnung zu haben. Dies ist besonders in der Pflege von hoher Relevanz. Das immigrierte Personal muss hierzulande in einem völlig neuen kulturellen Umfeld arbeiten. Daher ist es besonders wichtig, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden angenommen fühlen und vorurteilsfrei arbeiten können.

Das Hospital zum Heiligen Geist ist sich dieser Verantwortung bewusst und setzt sich aktiv für Diversität ein. Damit sich neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland möglichst schnell in Deutschland einfinden, können sie z.B. an einem Sprachkurs teilnehmen, der in Kooperation mit der Sprachschule (KH Bethanien Moers) angeboten wird. Auch nach einer/einem Gleichstellungsbeauftragten wird derzeit im Hospital aktiv gesucht.

Maida Smajlovic, Pflegedienstleitung des Hospitals und gebürtig in Bosnien, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht das Thema voranzutreiben und auf dessen Wichtigkeit sowie dessen Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmenden aufmerksam zu machen. Als Pflegedienstleitung spielt sie eine zentrale Rolle, wenn es um Integration geht. Nach Rücksprache und Begeisterung seitens des multikulturellen Pflege-Teams wurden T-Shirts mit den Herkunftslandflaggen bedruckt und ein Fotoshooting organisiert. Mit diesen Bildern soll nun darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Hospital vielfältig ist und die Arbeit und Leistung der Mitarbeitenden unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion wertgeschätzt wird. Auch potenziellen zukünftigen Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund soll dies zeigen, dass sie im Hospital zum Heiligen Geist willkommen sind.

Auf den Fotos sind Mitarbeitende mit unterschiedlicher Position und Herkunft abgelichtet. Von der Pflegedienstleitung, Stationsleitung, Gesundheits- und Krankenpflegern, Fachkrankenpflegern und Fachkrankenschwestern ist alles dabei. Die Herkunftsländer sind, wie an den Flaggen zu erkennen, Kosovo, Spanien, Italien, Polen, Rumänien, Serbien, Ungarn, Türkei, Bosnien und Herzegowina. Beim Aufeinandertreffen so vieler Kulturen ist es möglich, dass interkulturelle Missverständnisse entstehen. Aufgrund ihrer eigenen persönlichen Erfahrungen gelingt es Frau Smajlovic jedoch prophylaktisch zu handeln, um diese vorzubeugen. „Da ich selbst vor 30 Jahren nach Deutschland eingewandert bin, kenne ich die Start Problematik sehr gut“, erklärt Frau Smajlovic. Darüber hinaus übernehmen erfolgreich integrierte Mitarbeitende Mentor Funktionen, damit Konflikte vermieden oder geklärt werden. Das Hospital zum Heiligen Geist ist eine grundsätzlich Christliche Einrichtung, dennoch gilt auch bei dem Thema Religion Gleichberechtigung und religiöse Feiertage werden im Dienstplan wenn gewünscht berücksichtigt. Probleme, weil Mitarbeitende mit Migrationshintergrund auf Patientinnenen oder Patienten mit einer rechten Gesinnung getroffen sind, hat Frau Smajlovic trotz der Vielfalt in der Pflege im Hospital noch keine erlebt. Sie ist überzeugt, dass eine kultursensible Pflege zu einem friedlichen Miteinander in der Klinik beitragen und Individualität fördern kann. „Es ist eine große Zukunftsaufgabe für die Pflege Mitarbeiter mit Migrationshintergrund zu integrieren und somit Nachhaltig pflegerische Versorgung zu sichern“, so die Pflegedienstleitung.

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