Wir wachen über Ihren Schlaf!
Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Hospital zum Heiligen Geist behandelt über 6.200 Patienten pro Jahr in den vier Schwerpunkten des Faches: Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Uns obliegt auch die intensivmedizinische Behandlung von Patienten auf der interdisziplinären Intensivstation.
Standardnarkose - Was passiert mit Ihnen?
Vielen Patienten ist vor einer Narkose etwas mulmig zumute - wer weiß schon genau, was hier auf ihn zukommt? Um Ihnen alle Bedenken zu nehmen und Sie umfassend über unsere Arbeit aufzuklären, ist es uns wichtig, auf jeden Patienten ganz individuell eingehen. Jedoch gibt es natürlich Normierungen und Standards, die uns dabei helfen, unsere Arbeit routiniert und sicher zu tun. Verstehen Sie das Wort "Standardnarkose" bitte entsprechend als sichere und gute Narkose - nicht als Narkose von der Stange.
Für einen geplanten operativen Eingriff, für den eine Narkose notwendig ist, erfolgt das Narkosevorgespräch (Prämedikation) in unserer Anästhesiesprechstunde. Den Termin dafür können Sie mit unserem zentralen Belegungsmanagement vereinbaren. Oft ist dieser Termin auch mit einem Vorgespräch der operativen Abteilung und der verwaltungstechnischen Aufnahme verbunden. Alles zu einem geplanten Zeitpunkt, an einem Ort.
Für dieses Vorgespräch haben Sie von uns bereits im Vorfeld einen Aufklärungsbogen erhalten, der Sie insbesondere über mögliche Nebenwirkungen und Risiken der Betäubungsverfahren informiert. Teil des Bogens ist auch ein Fragebogen mit einfachen Fragen zu Ihrer Krankheitsgeschichte, die nur Sie beantworten können. Wir freuen uns, wenn Sie diesen Bogen für uns ausfüllen.
Für Standardeingriffe und ambulante Eingriffe kommen Sie am Tag der Operation zu uns. Für größere Eingriffe kann der Aufnahmetermin auch zwei oder mehr Tage vor der Operation liegen.
Postoperative Schmerztherapie
Nach Operationen oder nach Verletzungen wird die Schmerztherapie angewendet: intravenös mit starken Schmerzmitteln, als wiederholte Einmalgaben oder mit einer Spritzenpumpe als kontinuierliche Anwendung. Der Patient kann seine Schmerzmittel über eine besondere Spritzenpumpe nach Bedarf auch selbst zuführen.
Für größere Eingriffe, bei denen postoperativ auch stärkere Schmerzen erwartet werden, halten wir schmerztherapeutische Katheter-Verfahren für Sie bereit. Das sind Verfahren, bei denen winzige Schläuche (Katheter) in die Nähe von schmerzleitenden Nerven gelegt werden. Mit der Gabe von Lokalbetäubungsmitteln über diese Katheter werden die postoperativen Schmerzen gedämpft oder sogar komplett ausgeschaltet. Typische Beispiele sind große Darmoperationen, Kniegelenkersatz und Schulteroperationen etc.
Zur Linderung der Wehenschmerzen bei der Geburt wird die Periduralanästhesie eingesetzt. Informationen hierzu sind auf der Entbindungsstation erhältlich.
Notfallmedizin
Die Ärzte der Anästhesie, aber auch der übrigen Abteilungen, stellen zu einem großen Teil die Notärzte der Stadt Kempen. So ist neben der Erstversorgung am Unfallort die reibungslose Aufnahme in unser Krankenhaus mit seinen vielfältigen Behandlungsoptionen möglich.
Abteilungsflyer zum Download: